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Analytik Jena halten 29.08.2002
LB Baden-Württemberg
Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg stufen die Aktie von Analytik Jena (WKN 521350) mit "halten" ein.
Das Unternehmen gehe davon aus, das Jahresumsatzziel von 60 Mio. Euro zu erreichen. Im Hauptumsatzbereich "Project solutions" habe durch mehrere russische Großaufträge zur Ausstattung staatlicher Forschungseinrichtungen zum Ende des abgelaufenen Quartals ein Auftragsvolumen von etwa 100 Mio. Euro bestanden. Im Geschäftsjahr 2002/03 seien bereits über 50 Mio. Euro Umsätze im Bereich "Project solutions" durch den aktuellen Auftragsbestand abgedeckt. Die geringen Bruttomargen bei diesen Tenderaufträgen sollen zukünftig durch günstigere Konditionen beim Einkauf großer Chargen von 11,8% auf 13,5% gesteigert werden. In den Bereichen "Analytical und Bioanalytical solutions" seien die prognostizierten Jahresumsätze bereits im Juli erreicht worden. Die Umsatzsteigerungen in diesen margenstarken Bereichen seien auf intensivierte Vertriebsaktivitäten und die Einführung neuer Produkte zurückzuführen.
Der Eintritt in den japanischen Markt sei durch die Vertriebsvereinbarung mit der Rigaku Corporation erfolgt und verlaufe bisher erfolgreicher als erwartet; mehrere Atom-Absorptions-Spektrometer würden bis zum Jahresende geliefert. Die Bruttomargen dieser Bereiche sollten nach Beendigung der Prototypenphase und mit Beginn der Massenfertigung deutlich ansteigern.
Trotz der erfreulichen Umsatzentwicklung würden die hohen Kosten vor allem des Bereiches "Project solutions" auf die Bruttomargen drücken, die zwar langsam wieder ansteigen aber noch weit unter dem Vorjahresniveau liegen würden. Das operative Ergebnis werde außerdem durch stark gestiegene F&E-Aufwendungen belastet, die auf die Gründung der AJ Überlingen zurückzuführen seien.
Man habe die Prognosen für die Geschäftsjahre 2001/02 und 2002/03 angepasst. Die positive Auftragslage und die sich quartalsweise verbessernden Bruttomargen sollten in diesem Jahr für ein höheres Ergebnis als bisher angenommen sorgen. Im nächsten Jahr verwässere die Kapitalerhöhung das Ergebnis je Aktie.
Analytik Jena sei ein innovativer und profitabler Gerätehersteller, der nach einer kostenlastigen Investitionsphase in Vertrieb und F&E nun für die weltweite Vermarktung seiner Produktpalette aufgestellt sei. Der Kurs der Aktie sei seit der letzten Aktieninformation der Analysten um 49% gefallen. Der hohe Auftragsbestand sichere im nächsten Geschäftsjahr ein Umsatzvolumen von über 50 Mio. Euro. Allerdings sehe man bei der aktuellen Kostenstruktur die Ergebnissituation des Unternehmens kritisch. Die Aktie von Analytik Jena erscheine auf Basis einer gewichteten DCF- und Peer-Group-Analyse günstig bewertet, während das KGV für eine faire Bewertung des Unternehmens spreche.
Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg belassen die Aktie der Analytik Jena auf "halten".
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